und noch mehr Aktuelles

Hier berichte ich euch von allem, das mich gerade bewegt, inspiriert oder beschäftigt!

Aktuelle Stories und Beiträge poste ich auch fast täglich auf Facebook und Instagram. 

Gerne folge mir und like meine Posts dort!

Aprilwetter!

Irgendwie weiß der April wirklich nicht, was er will! Das Wetter spiegelt den momentanen Zeitgeist wieder: Es geht permanent hin- und her. Mal scheint die Sonne mit aller Kraft, und dann ziehen in kürzester Zeit dunkle Wolken auf, und schon steht man im dichten Schnee- oder Hagelsturm. 

Wenn mir jemand vor einem Jahr gesagt hätte, was uns bevorsteht, dann hätte ich wohl laut gelacht oder ungläubig den Kopf geschüttelt. Und immer noch (gerade gestern) lese ich Facebook Beiträge, die langatmig skandieren, dass es sich um einen großen Blödsinn handelt, dass wir gar keine Pandemie haben wir dummen Schlafschafe, sondern doch nur betrogen werden.

Dazu fällt mir nichts mehr ein.

Vielleicht schaue ich dann doch lieber noch ein bißchen dem verrückten Aprilwetter zu!

Alles aus einem Guss

Seit letztem Jahr nähe ich für viele meiner Taschen die Schultergurte aus dem passenden Kunstledermaterial selbst.

Das braucht zwar viel mehr Zeit und Material, als ein Gurtband von der Rolle zu einem Schultergurt zu verarbeiten. Dazu musste ich meine Materialien wie Zuschneideschere und Leiterschnallen neu zusammenstellen, damit es überhaupt möglich wurde, die Schultergurte aus meinem Kunstleder verarbeiten zu können.

Es macht aber am Ende einen gewaltigen Unterschied: Alles ist nun aus einem Guss! Die Tasche ist auf einmal komplett. Alles passt zusammen und ist aufeinander abgestimmt. Und wie sich dieser Mehraufwand dann lohnt, ist immer wieder ein befriedigendes Gefühl!

Das funktioniert natürlich nur, wenn man nicht die Uhr im Nacken hat, oder eine ganze Industrie, in der es auf jede Sekunde Zeitersparnis ankommt, weil Masse produziert wird. 

Ich praktiziere Slow Fashion, und das bedeutet auch, dass ich mir die Zeit nehmen kann, bis die Tasche so komplett ist, wie ich sie haben möchte.

https://www.micmachtwas.de/produkt-kategorie/taschen-taeschchen/buegeltaschen/

Mandalasteine und Achtsam sein

Natürlich ist das Mandala malen ein ganz alte Technik, bei der  die Ausführung des eigentlichen Prozesses des kreativen Schaffens schon eine meditative Komponente hat. Bei mir ist es definitiv so, wenn ich mich an meine Mandalas setze, stelle ich die kreative Verbindung zu mir her und baue sie auf. Gerade Mandalas auf Steinen zu malen, die ich bei Wind und Wetter wellenumtost am Strand aufgelesen habe, bringen für mich diese Verbindung zustande. Manchmal erinnere ich mich sogar noch an die besondere Stelle oder den Moment, als ich den Stein gefunden habe.

Wenn ich mich kreativ zu voll oder auch zu leer fühle, helfen mir die Mandalas, mich wieder zu fokussieren. Ich versinke dann komplett in das Muster, die Oberfläche des Steins, die Größe und Position der Kreise und das Farbzusammenspiel. Ganz häufig kann um mich herum die ganze Familie zusammenkommen und ich sitze mit meinen Farben und Steinen und fühle mich wie im Auge eines Sturms.

Jeder Mandalastein ist einzigartig. Alle Mandalas übermale ich mehrmals, bis ich wirklich mit dem Muster und den Farben zufrieden bin. Häufig braucht so ein Mandala etliche Stunden an Arbeit, bis nichts mehr daran auszusetzen ist. Wenn es dann – so wie heute – eine Menge neuer Steine vor die Kamera und dann in den Shop schaffen, bin ich immer ganz verwundert über die Vielfalt. 

Und auch ein bißchen stolz.

https://www.micmachtwas.de/produkt-kategorie/wohnaccessoires/mandalasteine/

Mein aktuelles Strickprojekt

Ich bin ganz glücklich: ich habe es endlich geschafft! Passend zu den frühlingshaften Temperaturen ist mein kuscheliger Island-Pullover mit eigenem Muster fertiggeworden! Nein, Scherz, ich konnte leider nicht schneller stricken. Zum Glück kann man ihn auch als Jackenersatz tragen…😉

Dieser kuschelig warme Pulli wird mich bestimmt das ganze Jahr über begleiten, denn ich gehöre ja zu den Frostködeln!

Verstrickt habe ich ein weiches Tweedgarn aus Superwash Wolle, Acryl und Viskose, das ich mit Nadelstärke 5 verarbeiten konnte. Und ich stricke diese Pullover immer in eins von oben nach unten, ohne Nähte. 

Homeoffice und Homeschooling

Homeschooling und Homeoffice: Viele können derzeit ein Lied davon singen: Es ist und bleibt anstrengend. Und dennoch gibt es auch immer wieder schöne Phasen: Wenn die Aufgaben endlich gelingen, wenn einer da ist, der helfen kann. Das kann dann beide Seiten erfreuen. Ich war heute schon sehr froh, dass ich einen so guten Fotografen hier hatte!

Tatsächlich profitiere ich für meine Arbeit nun häufiger davon, dass ich immer jemanden fragen kann: Guck mal, wie findest Du das, oder ist es so oder anders schöner/ funktionaler/ besser? Das bringt mich oft schneller an mein Ziel, als wenn ich diese Entscheidungen immer alleine treffen muss. Denn dann lege ich die Sache erst einmal zur Seite und arbeite an einer anderen Aufgabe weiter. So aber werde ich zwar häufiger unterbrochen, was mich manchmal schon nervt, aber komme andererseits schneller zum Ziel.

Was ganz großartig ist: Meine Jungs sind mittlerweile ja so groß und versiert in vielen Computeranwendungen, dass mir mein kleiner Sohn gezeigt hat, wie ich meine Mics animieren kann! Und das macht natürlich richtig Spaß!

Zur Ruhe kommen

Nach dem ich mich in der letzten Zeit sehr um Gelassenheit bemühen musste, kommt nun alles ein bisschen zur Ruhe. Ob das wohl am Schnee liegt?

Um uns herum in Nord und Süd wurde in den letzten Tagen von katastrophalen Schneemassen berichtet, und hier in Hamburg? War alles grau. Der letzte Schnee war weitestgehend weggeschmolzen und mittlerweile war alles nur vereist.

Aber seit heute morgen: Endlich wieder alles weiß!

Und irgendwie bringen mich die weißen Flocken auch immer zur Ruhe. Es ist so wunderbar, zwischendurch von der Arbeit aufzusehen und die Flocken vor dem Fenster tanzen zu sehen. Und da freue ich mich schon auf den alltäglichen Spaziergang nach dem Essen!

Um zur Ruhe zu kommen habe ich gerade ein neues Strickprojekt gestartet. Meine ersten Bilder zeige ich euch mal hier:

Gelassenheit

Warum Gelassenheit? Was soll das jetzt? 

Ich wünsche mir für mich mehr Gelassenheit. Denn ich habe festgestellt, dass ich unheimlich wütend bin. Auf alles und jeden. Mich ärgert es schon, wenn ein Tag blöd anfängt. Mir fällt unter der Dusche die Duschgelflasche aus der Hand. Eigentlich kein Maleur – aber ich bin stinksauer. Verärgert. Bis hin zu richtig wütend. Weil ich mich fühle, als wäre das Universum gegen uns uns mich im Besonderen. Das kann sich dann schon mal durchziehen bis weit in den Vormittag hinein. Und ich merke, dass mir selbst die Ruhe und Gelassenheit fehlt, mich selbst wieder in meine Mitte zu bringen.

Wie, frage ich mich, soll ich dann auf die wirklich schwierigen Situationen des Tages mit Gelassenheit reagieren? Wenn ich ungefähr beim 17. Versuch ein Taschenfutter einzunähen wieder unterbrochen werde, weil die Geo-Aufgabe des jüngsten Sohnes einfach nicht verständlich ist. Da kann ich oft nicht so gut gelassen sein. Kein Wunder. Und das macht mich dann natürlich noch wütender. In dem Fall auf mich selbst.

Das ist so eine Wut, die wie ein kleiner weißglühender Ball in meinem Bauch heiß glüht. Und ja, ich weiß, dass es natürlich der momentanen Situation geschuldet ist, und so weiter, bla bla bla. Kann keiner mehr hören.

Ich frage mich, ob der Mensch generell so gestrickt ist, dass er immer einen Schuldigen suchen muss. Und ob, wenn er denn einen Schuldigen gefunden hat, sich diese Wut so langsam wieder entspannt? Und wieder verflüchtigt?

Da wir ja in dieser momentanen Situation keinem so wirklich die Schuld geben können, frage ich mich, was passiert denn nun mit meiner Wut? Bleibt die mir jetzt? Oder wie?

Alles scheint auf den Kopf gestellt

So kommt es mir momentan vor. 

Obwohl wir uns sehr an alle Vorgaben halten, scheint alles nichts zu helfen. Die Infektionszahlen stagnieren nur und die Zahl der Todesfälle steigen von Tag zu Tag. Das Homeschooling wird verlängert, Entlastung und Entspannung der Lage rückt in weite Ferne.

Die Stimmen werden wieder lauter, alles doch zu öffnen, bringt ja alles nichts, sieht man doch. (Ich habe gestern den Fehler gemacht und ein paar Kommentare auf Facebook gelesen…)

Aber ist es denn nicht so, dass womöglich alles noch schlimmer wäre, wenn wir nicht solche Maßnahmen durchgeführt hätten? Wir müssen doch noch weiter durchhalten. Denn so richtig viel wissen wir über diese Pandemie immer noch nicht. Sind das jetzt diese Virusmutationen, die alles noch schlimmer machen? Noch schnellere Ansteckung von mehr Menschen in kürzerer Zeit? 

Ich finde, da es alle betrifft, sollten auch alle dazu beitragen und auch alle entlastet werden. Wie wäre es, zum Beispiel, nun die Mieten auszusetzen? Damit die Einzelhändler und Gewerbetreibenden, die ja momentan schon seit Monaten keine Einnahmen haben, endlich wirklich entlastet werden. Mir will nicht in den Kopf, dass die Immobilienbesitzer alle ihre Mieten einnehmen, als wäre alles wie immer, und die kleinen Geschäfte können ihre Mieten nicht bezahlen. 

Wir können nicht zulassen, dass unsere Wirtschaft komplett den Bach runtergeht. Wir können aber auch nicht zulassen, dass sich noch mehr Menschen anstecken und die Intensivstationen komplett zusammenbrechen. Es muss eine Lösung geben. 

Vielleicht brauchen wir einen richtigen Reset?

Damit meine ich das komplette Runterfahren aller nicht relevanten Wirtschaftszweige. Vielleicht für einen genau definierten Zeitraum von 3 Wochen. Stillstand. Auch finanziell. Keine Gewinne einfahren für diese Zeit. Vielleicht wäre das eine Lösung?

Interessant wäre dann das Hochfahren danach: Müssen Krankenhäuser eigentlich Gewinne erwirtschaften? Müssen wir immer höher schneller weiter? Macht uns das wirklich glücklich? 

Vielleicht müssen wir mal alles auf den Kopf stellen.

Neues Jahr – neue Termine

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Die Terminplanung für 2021 habe ich schon einmal bearbeitet, wenn alles klappt, dann findet Ihr mich voraussichtlich in diesem Jahr auf diesen Märkten:

https://www.micmachtwas.de/termine/

Ich hoffe sehr, dass einige der Veranstaltungen stattfinden können!

Best of nine

 Auch mal interessant zu sehen, welche 9 Bilder von MicMachtWas auf Instagram die größten Reichweite in 2020 hatte. Tatsächlich deckt es sich nur teilweise mit dem, was ich am meisten verkauft habe. Aber es zeigt ganz gut, was bei vielen gut ankommt und interessant gefunden wird. Danke für euer Interesse!

Du hast mich auf Instagram nicht gefunden? Dann schau mal hier: https://www.instagram.com/micmachtwas/

MicMachtWas wünscht allen viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr!

Auf dass uns vieles im Jahr 2021 besser gelingen mag, als es in 2020 gelungen ist. In diesem Sinne bleibt gesund und glücklich!

Neue Stricksets im Shop

Passend zum Beginn der kühleren Jahreszeit kann ich euch nun endlich meine Stricksets im Shop anbieten! In tollen Farben, die sich ganz wunderbar zu meinen Taschen kombinieren lassen, kann Frau sich schmücken mit Mützen, Stirnbändern und Loopschals. Alle sind handgestrickt beziehungsweise gehäkelt in einer angenehmen Mischung aus reiner Schurwolle und Polyamid-Flauschgarn.

Schaut euch meine kleine Strick – Kollektion doch mal genauer an: https://www.micmachtwas.de/produkt-kategorie/schmueckendes/

Neue Taschenschnitte

TriMic Handytasche

Kaum bin ich vom letzten Markt zuhause angekommen, musste ich schon ganz schnell neue Taschenschnitte zu Papier bringen und probenähen. Bereits vor dem Markt musste ich letzte Woche auch schon für eine neue Schultertasche einen Prototypen erstellen, die ich momentan auf Herz und Nieren prüfe. Da ich darauf nun schon so viel angesprochen wurde, wird wohl schnellstens die kleine Serie folgen… Hier schon mal ein paar Fotos:

Herausforderungen

 Das ist der Grund, weshalb es MicMachtWas überhaupt gibt: Ich stelle mich ständig neuen Herausforderungen. Ich komme an eine Hürde und entwickle einen seltsamen Drang sie zu überwinden. Und wenn das gelingt, ist es ein unglaublich befriedigendes Gefühl!

Genauso verhält es sich mit meinen Reißverschlußtaschen: Ich habe unglaublich viele geübt, falsch genäht, Taschen damit zerstört, bis ich endlich meine Routine erarbeitet hatte. Und nun sind es meine liebsten Taschen, weil sie immer so toll aussehen, wenn sie gelingen! Und das Beste daran ist meine Freude darüber, dass ich diese Herausforderung gemeistert habe. Nun gibt es eigentlich kaum eine Tasche von MicMachtWas, die diese Taschenart nicht hat!

Also: traut euch an die Herausforderungen. Immer wieder. Bis es endlich klappt!!!

Immer noch wichtig:

Behelfs-Mundschutz nähen und helfen

Wer selber nähen kann und helfen möchte, der kann auf der Seite von schnittenliebe Nähanleitungen für Mundschutze herunterladen. Dazu gibt es dort ein Portal, dass die ehrenamtlichen Näher mit den Stellen, die dringend Mundschutze benötigen, zusammenbringen.

Hier kommt ihr zur Seite: https://schnittenliebe.com/wir-helfen-gegen-covid19/

Hier gibt es eine Nähanleitung und Hintergrundinfos: https://media.essen.de

Hier gehts zu meiner Anleitung!

2 thoughts on “und noch mehr Aktuelles

  1. Habe in der Krypta St. Michaelis Kirche eine wunderschöne Tasche schwarz/rot bei Ihnen gekauft und zu Hause festgestellt, wie Super auch das Innenleben gearbeitet wurde.
    VIELEN DANK.

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